Luzides Träumen lernen: Was Sie erwartet!
Luzides Träumen lernen bedeutet, es sich anzutrainieren, während eines Traumes zu merken, dass man gerade Träumt, um so den Traumzustand bei vollem Bewusstsein „live“ miterleben zu können. Diese natürliche Fähigkeit ist von jedem gesunden Menschen erstaunlich zeitnah zu erlernen. Ein geübter Klarträumer schafft es, seine Träume mit dem gleichen Grad an Klarheit (daher der Name Klartraum) wahrzunehmen, wie die wache, materielle Realität und kann sich völlig Frei und bei vollem Bewusstsein in Ihr bewegen.
Sie fragen sich jetzt sicher: „Wenn das wirklich möglich ist, warum habe ich dann noch nie davon gehört?“. In erster Linie liegt das an der gesellschaftlichen Umgebung, in der Sie aufgewachsen sind. In der westlichen Welt spricht man einfach nicht über seine Träume, oder tut dies nur sehr oberflächlich. In anderen Ländern gehört die Diskussion der Traumwelt jedoch zum allmorgendlichen Frühstücks-Smalltalk. Ein Blick in die Archive renommierter Publikationen wie Spiegel, Zeit oder Focus zeigt jedoch schnell, dass dieses Thema selbst in der Forschung an Deutschen Universitäten mittlerweile eine ständig wachsende Rolle spielt.
Die Informationen über dieses Thema sind, gerade im Netz, sehr vielfältig und selbst Sendungen wie „Planet Wissen“ oder „Welt der Wunder“ haben sich schon direkt mit diesem Thema befasst. Daher möchte ich in diesem Artikel einen speziellen Aspekt beleuchten, der leider dazu führt, dass sehr wenige Menschen in Ihrem Leben in den Genuss regelmäßiger, luzider Träume kommen. Es handelt sich bei Klarträumen nämlich um ein Erlebnis in der Kategorie „Man muss es selbst erlebt haben“. Lassen Sie mich daher im Folgenden einmal versuchen, so gut wie möglich zu beschreiben, wie sich der luzide Traumzustand anfühlt.
Luzides Träumen: So erlebt man es…
Ich liege in meinem Bett und mache einen so genannten Reality Check, also eine Realitätsprüfung, die mir dabei hilft, den Traumzustand vom Wachzustand zu unterscheiden. Da ich diese Reality Checks mehrfach am Tag durchführe, habe ich diese Gewohnheit mittlerweile auch in die Geschichten und Handlungen meiner Träume integriert. Eine im Traum ausgeführte Realitätsprüfung liefert jedoch ein Ergebnis, dass sich deutlich von dem im Wachzustand unterscheidet.
So merke ich, dass ich nicht wirklich in meinem Bett aufgewacht bin, sondern nur geträumt habe, dies zu erleben. Trotzdem erlange ich das volle Bewusstsein, das ich auch nach einem „echten“ Erwachen gehabt hätte, und befinde mich nun wach und im Vollbesitz meiner geistigen Fähigkeiten in meinem Traum. Mein Schlafzimmer sieht, bis auf einige, wenige Details, fast so aus, wie im wachen leben. Holz fühlt sich wie Holz an, Glas wie Glas, der Tee auf meinem Nachttisch schmeckt wie Tee und ich bin in der Lage, jedes Gefühl von Schmerz bis Extase überdeutlich zu erleben. Ich habe die Möglichkeit, meinen freien Willen zu befehlen und mein Körper hat den vollen Funktionsumfang, den ich auch im wachen leben genieße. Bis ich wirklich aufwache, habe ich nun die Möglichkeit, alles, was meiner Vorstellungskraft entspringt, direkt und „live“ mitzuerleben.
Eine sehr gute Metapher für diesen Zustand ist der Film „The Matrix“
Luzides Träumen lernen bedeutet nichts anderes, als in der Matrix aufzuwachen und sich in Ihr, frei von den Gesetzmäßigkeiten der materiellen, wachen Welt zu bewegen, wie Neo, nachdem er die rote Pille geschluckt hat. Auch nach diesem knappen Versuch, luzides Träumen zu erklären, wird es natürlich Menschen geben, die all dies als Schwachsinn abstempeln und schlichtweg nicht für Möglich halten. Millionen Menschen erleben jedoch jede Nacht diesen Zustand und es wäre schade, wenn Sie es nicht wenigstens einmal ausprobieren würden…
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Kleine Geschichte des Papiers in Asien
Ohne Papier ist ein modernes Leben kaum vorstellbar. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Tapeten, Toilettenpapier, Küchenpapier, Postkarten, Servietten, Dekoration und vieles mehr wird aus Papier hergestellt. Wir sind täglich von diesem Stoff umgeben, der eine Jahrtausende alte Tradition hat und schon vor Christi Geburt erfunden wurde.
Schon zu früher Zeit entstand das Bedürfnis, Informationen dauerhaft festzuhalten und ausserdem weitergeben zu können. So entstanden erste Vorläufer des Papieres, wie wir es heute kennen. In Asien war Papier bereits etwa im 5. Jahrhundert n. Chr. In Gebrauch. Es wurde von China nach Japan und Korea eingeführt. Für die Papierherstellung im alten China und Japan spielte der Maulbeerbaum eine große Rolle. Entscheidend für die Ausbreitung der Papierherstellung war die große Nachfragen, die vorwiegend aus dem Wunsch geboren wurde, die buddhistischen Lehren zu verbreiten.
Mönche wurden eingeladen, die Kunst des Papierherstellens zu erlernen. Die Nachfrage wuchs und schon etwa im achten Jahrhundert wurde die Technik der Papierherstellung in Asien weiter entwickelt. Aber aus dem japanischen Papier liessen sich auch viele praktische Gegenstände herstellen: Segel, Schirme, Taschen, Fahnen, Laternen oder auch Trennwände wurden mit den schönen und hochwertigen Papieren hergestellt. Noch heute spielt das Papier im asiatischen Raum eine große Rolle und wird gerne für die Herstellung von Trennwänden und anderen Dingen benutzt. Auch die altee Handwerkskunst ist erhalten geblieben.
Kleinere Werkstätten produzieren hochwertige Papiere in Asien noch immer von Hand. Das von Hand geschöpfte Papier ist selbstverständlich alles andere als billig und findet seinen Einsatz deshalb nur in der Verwendung für besondere Dinge wie Lampenschirme, Bucheinschläge, Basteleien aller Art und ähnlichem. Das Papier wird uns – als Massenware in Form von Dekoration, Druckerpapier, Serviette und anderem – noch lange erhalten bleiben. Aber auch hochwertige Papiere wie etwa Japanpapier ist aus unserem Leben nicht wegzudenken und wird dementsprechend wohl auch noch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiterhin traditionell hergestellt.
Andrea Claudia Delp, www.primadecorina.de, prima@primadecorina.de
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